Belleparais
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Salon LXI

in der Ausstellung: Karin Peulen - Photopolyme(h)r

ARTIST TALK  Der Komponist KP Werani im Gespräch mit der Künstlerin Karin Peulen

Freitag, 31. Juli, 19 Uhr

Beide Künstler begeisterten sich in BELLEPARAIS für das Werk des jeweils anderen.

Der Musiker wurde zum Sammler der Künstlerin.

Karin Peulen

wurde in Heerlen/ NL geboren und studierte Bildhauerei an der Academie Beeldende Kunsten, Maastricht sowie Malerei an der Universitat des Bellas Artes Barcelona bei Joan Hernández Pijuan. Mit einem Schwerpunkt auf Farbe und Struktur arbeitet sie teils in klassischen Medien wie Zeichung, Malerei, Fotografie, Video und Installation, doch begibt sie sich zudem auf Gratwanderungen zwischen Kunst und Gesellschaft produzierende Phänomene, in die sie interveniert. Ihre Auseinandersetzung mit angrenzenden Disziplinen umfasst Architektur und Stadtplanung, Botanik, Geschichte, Soziologie, Musik und Psychologie. Stets ist es eine existenzielle Auseinandersetzung um die soziale Verbindung des Menschen mit seiner eigenen und der ihn umgebenden Natur und ihrer Wahrnehmung, die sich in klassischen Galerieausstellungen, Performances, sowie Ausstellungen mit interdisziplinär offenen Institutionen niederschlägt. Sie kooperierte mit Strafanstalten, zoologischen Forschungsinstitutionen, Naturhistorischen Museen, Architektur- und sozialen Projekten. Karin Peulen engagiert sich in der künstlerischen Nachwuchsförderung. Sie entwickelt unkonventionelle, interkulturelle Programme für diverse Stiftungen und die öffentliche Hand, die auf Künstleraustausch und die Vermittlung künstlerischer Praxis ausgerichtet sind. Sie lebt und arbeitet in Maastricht, wo sie lage an der Kunstakademie unterrichtete. Darüber hinaus hat sie bis Ende 2026 eine Gastprofessur an der Akademie in Hasselt, Belgien inne.

Die Regisseurin langjährige Mona-Lisa Redakteurin Madeleine Eilenstein drehte einen Film zu Karin Peulen. Darin treffen ihre Arbeiten und Aussagen auf die Komposition "unendlich trans" von KP Werani. Eine kongeniale Zusammenarbeit, in der sich wesentliche Gedankenstränge der unterschieldlichen künstlerischen Disziplinen aus bildender Kunst, Musik und Filmkunst zu einem Statement von BELLEPARAIS verschränken.

 

KP Werani

KP Werani ist in der Welt der aktuellen und klassischen Musik auf vielfältige Weise präsent. Nach dem Studium der Fächer Violine, Viola, Musikwissenschaft, Philosophie und Soziologie und einer internationalen Karriere als Bratscher und Geiger im BRSO, bei der MusikFabrik NRW, im TrioCoriolis,im Duo2KW und als Solist bei den maßgeblichen Festivals für Neue Musik widmet sich KP Werani intensiv dem Komponieren.
Als markantes Projekt der Saison 2025/26 wurde am 27.09.2025 das modulare Werk "Schicht um Schicht” in der Fassung für Cello solo und für Streichtrio von Hanno Simons und vom TrioCoriolis in einem Konzert der musica viva München erstmals aufgeführt. 
Sein neuestes Werk „am Sommer erstickt” wird 2026/27 mehrmals von der Solistin Geneviève Strosser in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Luxemburg zusammen mit einem neuen Werk von Georges Aperghis aufgeführt. 

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